Postwirt

Tradition wird hier großgeschrieben

2012 ist für den Postwirt in Seeboden ein besonderes Jahr: Es steht im Zeichen des 100-jährigen Bestehens. 1912 wurde das Gasthaus von der Familie Schmidt gekauft.

Postwirt wurde vor 100 Jahren eröffnet

Vier Generationen Familienbetrieb - auf das kann der Postwirt zurückblicken. 1912 wurde das Gasthaus vom Ahnherr der Seebodener Schmidt-Linie, Hans Schmidt aus Nürnberg und seiner Gattin Maria (einer Seebodenerin) gekauft. Nun befindet sich der Betrieb bereits in der vierten Generation und wird von Franz Josef und Astrid Schmidt erfolgreich geführt. "Natürlich darf hier nicht auf meine Mutter Margaretha vergessen werden. Sie ist sehr bestrebt den Betrieb mitzugestalten. Auch meine Schwester Brigitta ist uns eine große Hilfe", sagt Schmidt. Seit der Übernahme im Jahr 1999 hat sich einiges geändert.

Mit Leib und Seele Wirt

Das gesamte Haus inklusive der dazugehörenden Villa Ullrich, in der sich 15 Fremdenzimmer befinden, wurde renoviert und modernisiert. Das hat sich auch bezahlt gemacht. Seit vorigem Jahr zählt der Postwirt zu einem der drei "Drei-Sterne-Superior"-Häuser in Kärnten - das einzige am Millstätter See. "Stillstand ist Ruhestand! Wir wollen uns immer weiterentwickeln. Ich bin mit Leib und Seele Wirt und es ist wichtig, dass man den Job, den man macht, auch gerne macht", sagt Schmidt.

Fortbestand

Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen können im Gasthaus abgehalten werden. Seniorchefin Margaretha ist auch heute noch fixer Bestandteil beim Postwirt, sie ist für ihre gute Küche und kulinarischen Wochen wie die Schwammerl- und Spargelwoche sowie das Martinigansl bekannt.

Auch eine fünfte Generation im Postwirt scheint gesichert zu sein. "Unsere Tochter Anna will unbedingt die Tourismusschule besuchen, Praxis im Ausland sammeln und dann den Postwirt übernehmen", sagt Astrid Schmidt.

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Ulaub am Millstätter See